DIGITAL FUTUREcongress 2019

Wir waren für euch auf dem DIGITAL FUTUREcongress in Essen unterwegs und haben spannende neue Sachen zum Thema Digitalisierung von mittelständischen Unternehmen kennengelernt.

Unser Fazit vorab? Digitalisierung wird immer wichtiger für jeden der ein Unternehmen hat! Doch oft klingt die Umsetzung viel komplizierter als sie es tatsächlich ist. Wir haben die Top-Themen des DIGITAL FUTUREcongress für euch zusammengefasst.

I‘ sing a Lead für di‘ – Leads generieren ist wichtiger denn je

Um einen Lead (der englische Begriff Lead bedeutet führen und bezeichnet im Onlinemarketing einen neuen Kontakt, der über eine Onlinemarketingmaßnahme gewonnen wurde) zu generieren ist es wichtig, einen vernünftigen Funnel aufzubauen. Der Begriff Funnel bedeutet wörtlich übersetzt Trichter. Man hat also oben eine große Öffnung und unten eine kleine Öffnung. Allerdings ist der Begriff in diesem Zusammenhang etwas irreführend, da bei einem Trichter unten gleich viel raus wie oben rein kommt. Bei einem “Verkaufstrichter” ist das nicht der Fall, es ist vielmehr ein Filter beziehungsweise eine Auslese. Man will damit erreichen, die richtigen Kunden für die richtigen Produkte zu finden. Dabei kann es hilfreich sein sich zu fragen: Was ist spannend für meinen Kunden? Welches Problem hat mein Kunde? Was braucht mein Kunde?

Mit diesem Wissen könnt Ihr dem Kunden dann einen Mehrwert oder ein kleines Geschenk für seinen Lead anbieten. Das kann z.B. ein Gutschein aus eurem Shop oder ein Newspaper mit besonderen „Insider“-Informationen sein. Die Möglichkeiten sind grenzenlos, aber es gilt: Je besser die Gegenleistung für die Abgabe der begehrten Daten ist, desto leichter wird es ihm fallen, seine E-Mail Adresse einzutragen.

Wenn der Lead einmal eingesammelt ist, muss dieser bei Laune gehalten werden. Lasst z.B. regelmäßig mit personalisierten Newslettern von euch hören. Hierbei ist es wichtig, dass Ihr die Kunden nach relevanten Merkmalen gut vorsortiert. Passende Informationen beim richtigen Kunden sorgen für eine deutlich höhere Öffnungsrate und garantieren, dass die Kontakte nicht gleich wieder verloren gehen.

Rocketlaunch! Ach ne, Website Relaunch!

Wie gelingt der erfolgreiche Relaunch? Wir haben mit Spannung den Vortrag von Schaffrath Digital auf der Messe verfolgt und haben einige interessante Informationen für euch gesammelt.

Hier unsere Top 3:

Das Verhalten der alten Website analysieren

  • Sind eure Menüpunkte noch richtig?
  • Können manche ersetzt werden, da sie von den Besuchern nicht so häufig genutzt werden wie andere?

Analysiert das Nutzerverhalten auf der alten Website so genau wie möglich, schaut euch die meistgeklickten Seiten an und baut diese noch weiter aus. „Ich glaube unsere Kunden benutzen am häufigsten…“. Dieser Satz dürfte nie fallen. Belegt eure Vermutungen mit Statistiken und Analysen. Wenn Ihr euch nicht sicher seid, lasst jemanden Neues eure Seite erkunden und schaut der Person dabei über die Schulter.

Die Ziele des Projekts – bleibt realistisch

Drei wichtige Ziele sind in der Regel bei einem Website Relaunch realistisch und umsetzbar. Beschränkt euch auf die wesentlichen Dinge und fokussiert diese dann. Bei mehr gesetzten Zielen wird es schnell unübersichtlich und das Projekt kann sich ziehen wir ein altes Kaugummi.

Wenn es mehr wirklich wichtige Ziele gibt, dann erarbeitet die ersten drei und danach beobachtet Ihr die Veränderung. Manchmal ergeben sich dann viel wichtigere neue Erkenntnisse, welche die alten Ziele in den Schatten stellen.

Das wichtigste ist immer, dass der Nutzer auf eurer Website im Vordergrund steht. Achtet also auf die Nutzerfreundlichkeit und testet diese auch!

Mobile First – America second

Fast in jeder Branche kommen heutzutage über 55% der Nutzer einer Website über mobile Endgeräte. Das bedeutet für einen Website Relaunch, dass ihr die Nutzbarkeit für Smartphones genau begutachten solltet.

Simple Dinge wie z.B. eine klickbare Telefonnummer um mit euch direkt in Kontakt zu treten und kurze knackige Texte sowie angepasste Bilder sollten also im Vordergrund stehen.

Smartphone-Nutzer sind sprunghafter als ein Olympia-Athlet. In der Regel ist die Klicktiefe (bezeichnet die Anzahl der Unterseiten, die ein Nutzer auf eurer Website aufruft, bis er am Ziel angekommen ist) nicht höher als 3. Das bedeutet für uns, dass wir den Nutzer so schnell wie möglich ans Ziel bringen müssen. Wer irrt schon gerne 15 Minuten in einem Kaufhaus herum, bis er die passende Abteilung gefunden hat? Wir auf jeden Fall nicht.